Geheimtipps
Bands aus aller Welt

Update: 29.01.2026

The Haunted North 2017-jetzt Seattle Washington U.S.A.

The Haunted North

Band:

 

Vocals: Randy V 2017 – jetzt
Guitars: Sean Francis 2017 – jetzt
Bass: D.C.Belhumeur 2018 – jetzt
Drums: Jeff Fabb 2017 – 2018
2024 – jetzt
     
EX:    
Bass: John JD DeServio 2017 – 2018
Drums: Andrew Aubut* 2019 – 2024
Gäste:    
Backing Vocal : Maria Rosa 2018
Guitars: Andy Beech** 2019
Drums: Johnny Cappelletty** *** 2019
2024
Guitars: Travis Bahmer*** 2024

 

* Aubut spielte bereits 2018 einen Gig in Saskatoon Kanada und wurde 2019 als offizielles Mitglied bestätigt.

** Nur auf den Tonträgern.

*** „Over The Edge“ Gastmusiker.

Faktum:

(Randy) „Damien“ 1983-1995 2002 – jetzt, „Fetish Doll“ 2002, „Wolf Gang“ 1991
(Francis) „Charger“ 2013-jetzt, „Justin Case“, „Heaven's Evil“
(DeServio) „Black Label Society“ 2006-jetzt, „Cyrcle Of Pain“ 2008-jetzt , „Vinnie Moore“, „Zakk Wylde“ 2016-jezt , „Drill“ 1995, „Pride & Glory“ 1994
(Fabb) „Black Label Society“ 2012-2013, 2014-jetzt, „Zakk Wylde“ 2016-jetzt, „Filter“ 2013-2014, „In This Moment“ 2005-2011
(Belhumeur) „Actionpig“ 2000-2005, „Corrupt System“ 2005, „Thresh“ 2005-2016 , „Harmful Effects“ 2013 , „Diehearted“ 2018-jetzt
(Aubut) „Diehearted

 

V.Ö.:

Monster 01.05.2018

 

01. Mojave Moon
02. Don't Wait for Fate
03. How Will You Die
04. Without a Dawn
05. Burnin' Whiskey
06. One Foot Stuck
07. Rise
08. Body & Soul
09. Monster
10. Something New
11. Body & Soul (2015)

LiT*  Vinyl EP 05.2019

 

  A
01. Mojave Moon
02. One Foot Stuck

 B
03. Monster
04. How Will You Die

 

 

 

 

 

* Live in Toledo auf 90 Stück limitiert.

21 Grams 24.03.2020

 

01. 21 Grams

Medusa 09.10.2020

 

01. Medusa

Phoenix

13.08.2021

 

01. Phoenix

Fairytail 30.10.2021

 

01. FairyTALE

Black Flag Flying 07.12.2022

 

01. Black Flag Flying

Black Flag Flying (Frantera Edit) 01.01.2023

 

01. Black Flag Flying (Frantera Edit)

Without a Dawn 20.04.2024

 

01. Without a Dawn

Over The Edge 30.12.2024

 

01. Over The Edge

 

The Beast (feat. Jeff Fabb) 22.09.2025

 

 

01. The Beast (feat. Jeff Fabb)

 

Burnin' Whiskey (feat. John "JD" DeServio) 30.11.2025

 

 

01. Burnin' Whiskey (feat. John "JD" DeServio)

BLEED (feat. Jeff Fabb) 03.01.2026

 

 01. BLEED (feat. Jeff Fabb)

Lauschangriff:

Bilder:

Kontakte:

The Haunted North: Homepage

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Newsticker:

Interview vom 06.02.2018, geführt von Hans Heitmann

 

The Haunted North

 

 

 

Name: Randy V Mikelson

 

Band: The Haunted North (Vocals)

 

Herkunft: USA

 

Interview vom 06.02.2018 geführt von Hans Heitmann

 

 

 

Es war im Winter 1987, ich hielt meinen zweiten jemals gekauften Metal Hammer in der Hand. Da ist mein Augenmerk auf DAMIENs LP \"Every Dog Has Its Day\" gefallen. Ich weiß nicht mehr, wie. An der Kritik im Metal Hammer kann es nicht gelegen haben, die LP war eher im Mittelfeld angesiedelt. Ich habe es aber nie bereut, mir dieses Schmuckstück geholt zu haben, es gehört für mich immer noch zu meinen Lieblingsalben. Jetzt, 30 Jahre später, hat sich Randy V (oder damals noch Randy \"Wolf\" Mikelson) mit ein paar Jungs zusammengetan und THE HAUNTED NORTH gegründet.

 

 

 

Wer sind die Jungs?

 

 

 

Randy V ist Sänger und Textschreiber. Er war und ist Mitglied bei DAMIEN, FETISH DOLL und WOLF GANG.

 

 

 

John JD DeServio spielt Bass. Er arbeitet außerdem bei BLACK LABEL SOCIETY, CYCLE OF PAIN, VINNIE MOORE, DRILL und PRIDE & GLORY.

 

 

 

Jeff Fabb sitzt an der Schießbude, wie auch bei BLACK LABEL SOCIETY, ZAKK WYLDE, FILTER und IN THIS MOMENT.

 

 

 

Sean Francis, Gitarrist, ist außerdem noch bei CHARGER, JUSTIN CASE und HEAVEN\'S EVIL engagiert.

 

 

 

Ich: Moin Randy, bevor wir über Dein neues Kind THE HAUNTED NORTH sprechen, möchte ich noch die eine oder andere Sache über Deine Vergangenheit wissen. Wie erfolgreich wart Ihr in den USA mit DAMIEN?

 

 

 

Randy: Wir waren eher so mittelmäßig erfolgreich. In einigen Bereichen waren wir anderen amerikanischen Bands zu der Zeit aber ein Stück voraus. Ich glaube, eins der größeren Probleme war, dass unser Label nicht wusste, wie sie uns zu der Zeit vermarkten sollten. Wir waren die einzige Metalband bei einem Rap-Label (Select Records; Amn. d. Red.). Darüber haben wir aber auch zwei echt starke Musikvideos auf MTV bekommen, und zu Beginn kletterten wir die Charts mit Bands wie SKID ROW und GUNS\'N\'ROSES nur so nach oben. Die Band, mich selbst eingeschlossen, hat dann aber einige schlechte Entscheidungen getroffen, die unserem anfänglichen Erfolgskurs dann eine andere Richtung gegeben haben. Letzten Endes glaube ich trotzdem nicht, dass das irgendjemand bereut. Wir haben immer noch eine klasse Fanbase, und ich genieße wirklich die jährlich stattfindenden Reunion-Shows mit ihnen. Wenn ich mich auf ein Hauptproblem festlegen wollte, würde ich sagen, dass wir unser Tourprogramm nicht dem Genre entsprechend gestaltet haben. Ich würde immer noch wahnsinnig gerne mal in Deutschland spielen, egal mit welchem Projekt.

 

 

 

Ich: In Deutschland kamt Ihr unter dem Label Steamhammer auf den Markt. Hatten die zu wenig Interesse an Euch, oder warum gab es in der deutschen Presse kaum Informationen über DAMIEN?

 

 

 

Randy: Unsere Plattenverkäufe liefen in Deutschland Ende der 80er eigentlich ziemlich gut. Ich habe damals viele Interviews mit Szenemagazinen geführt, aber frag mich jetzt nicht, welche das genau waren. Wir haben auch einen ganzen Berg an Fanpost bekommen, und während meiner ersten Europareise habe ich auch ein paar Fans in Berlin getroffen. Das war 1990. Ich war während der Feier zur Wiedervereinigung am 3. Oktober da, in Berlin. Das ist immer noch die größte Party, auf der ich je gewesen bin. Aber wie schon gesagt, einer der größten Stolpersteine war unser Label, das keine Ahnung hatte, wie man eine Heavy Metal-Band promoten sollte, und das uns auch keine passenden Tourangebote machte. Privat Urlaub in Europa zu machen und von deutschen und skandinavischen Fans wiedererkannt zu werden, war schon bemerkenswert. Sie haben mich wegen der Videos zu \"Every Dog Has Its Day\" und \"Breakout\" erkannt.

 

 

 

Ich: Nach \"Stop This War\" ist es um DAMIEN ganz ruhig geworden. Ihr habt einige Demos veröffentlicht und habt 1995 die CD \"Angel Juice\" herausgebracht, aber nur in den USA. Was war los? Der globale Zusammenbruch des Heavy Metal, oder was hat Euch zu schaffen gemacht?

 

 

 

Randy: Auf \"Angel Juice\" habe ich gar nicht gesungen. Das war Scott Miller. 1995 hatte ich sowas wie einen mentalen Zusammenbruch. Ich habe mich dann für fünf Jahre komplett aus der Musik zurückgezogen. Zu der Zeit waren GODSMACK auf dem Vormarsch, und eine neue Art von Metal begann die Lücke zu füllen, die der Grunge hinterlassen hatte, der zur Zeit des Jahrtausendwechsels ja schon lange tot war. Es hat bis 2000 gedauert, als ich mich mit meinem alten DAMIEN-Drummer Johnny Cappelletty zusammengetan habe und wir FETISH DOLL gegründet haben. FETISH DOLL war einfach wütende Musik, womit wir in die Fußstapfen von GODSMACK traten. Die Band selbst war auch unglaublich gewalttätig und wurde durch Drogen- und Alkoholexzesse ruiniert. Das hat nur vier Jahre gehalten.

 

 

 

Ich: FETISH DOLL lieferte mit \"The Worm\" den Soundtrack für den Film \"Hell Asylum\". Wie kam es dazu?

 

 

 

Randy: Unser damaliger Manager kannte Danny Draven, den Regisseur. Er hat dafür gesorgt, dass \"The Worm\" als Soundtrack in der Eingangsszene verwendet wird. \"Hell Asylum\" war ziemlich erfolgreich, die erste Auflage als DVD wurde komplett ausverkauft. Also hat man uns noch gefragt, ob wir für die zweite Auflage nicht ein Musikvideo aufnehmen wollten. Ich hatte sowieso Filmwissenschaften im Nebenfach studiert und fühlte mich der Aufgabe gewachsen. Wenn Du also \"Hell Asylum\" kaufst, findest Du im Menü das Musikvideo zu \"The Worm\". Rückblickend betrachtet, wenn ich es nochmal anders machen könnte, würde ich einen Regieassistenten verpflichten. Zu singen und gleichzeitig Regie zu führen hat beidem ein Stück weit geschadet, aber das Video ist trotzdem ziemlich gut geworden.

 

 

 

Ich: War FETISH DOLL ein Projekt, oder eine richtige Band?

 

 

 

Randy: Oh, das war auf jeden Fall eine richtige Band. Wir haben eine Schneise der Verwüstung überall hinterlassen, wohin wir gegangen sind. Ein lokaler Radiomoderator hat uns mal als tödlichste Band der Welt bezeichnet. Wir sind aus so ziemlich jedem Hotel rausgeflogen, und einige unserer Auftritte sind in Krawall ausgeartet. An die Hälfte davon erinnere ich mich gar nicht, weil ich die meiste Zeit über betrunken war. Ich bekomme immer noch Geschichten von damals erzählt und kann nur ungläubig den Kopf schütteln.

 

 

 

Ich: 2011 kam das letzte DAMIEN-Album in Eigenregie heraus. Gibt es in den USA keine Nachfrage nach Heavy Metal?

 

 

 

Randy: Mit dem Internet ist alles anders geworden. Zuerst haben sich die Genres immer weiter aufgesplittet. Dann haben uns die großen Radiosender fallen gelassen. Aber letzten Endes denke ich, dass Metal nie so richtig vom Radio abhängig war. Heutzutage gibt es Satellitenradio, worüber man Liquid Metal empfangen kann, die verdammt viele verschiedene Metalgenres spielen. Außerdem gibt’s ja noch Ozzy’s Boneyard mit den ganzen Klassikern und klassischem Metal von heute. Metal wird nie sterben, aber abseits von Überfliegern wie METALLICA und den jüngeren FIVE FINGER DEATH PUNCH ist Metal wieder in den Underground abgetaucht, wo er gedeiht. Metal geht nirgendwohin. Metal wird immer da sein mit all seinen Genres, und es wird immer genug davon geben, um das Verlangen aller Fans zu stillen.

 

 

 

Ich: Es ist ein DAMIEN-Buch namens \"Every Dog Has Its War - The Damien Book\" geplant. Hast Du da für uns ein paar Informationen drüber?

 

 

 

Randy: Die Idee gibt es schon lange und ist längst überfällig. Der Autor hat sich neulich erst bei mir gemeldet und wir sehen mal, was daraus wird. Wenn wir allerdings gerade bei Büchern sind, möchte ich einen Gruß an alle deutschen Fans von \"Coven Of Celsus\" richten! Vielen Dank für Eure andauernde Unterstützung!

 

 

 

Ich: Ist noch eine DAMIEN-CD geplant?

 

 

 

Randy: Im Moment gibt es keine Pläne für eine neue DAMIEN-CD. Das heißt, im Moment nicht, aber die Möglichkeit besteht immer.

 

 

 

Ich: Wie sieht die Metalwelt in den USA aus?

 

 

 

Randy: Wir befinden uns im Abschwung, aber so ist das nun mal. Das Ganze ist ein ewiger Kreislauf, und wenn der Metal wieder auflebt (und das wird er, weil er das immer tut), dann kommt er über die Welt wie ein Inferno. In unserer Musikrichtung musst Du verdammt hartnäckig sein und musst Dich echt um Deine Fans kümmern. Metal zu leben, ist schon hart genug, aber wenn Du Dich nicht um Deine Fans kümmerst und mit ihnen nicht kommunizierst, bist Du Treibgut. Du wirst nichts erreichen.

 

 

 

Ich: Gibt es noch Clubs, die den Heavy Metal unterstützen?

 

 

 

Randy: Klar gibt’s immer noch die großen Läden, die legendären Schuppen, die die Zeit überdauert haben, aber viele wurden auch geschlossen. Wie schon gesagt, wir sind auf dem absteigenden Ast, aber die Fans werden auch wieder hungriger. Das Blatt wird sich wieder wenden, alles wird gut!

 

 

 

Ich: Jetzt kommst Du mit THE HAUNTED NORTH um die Ecke. Ist THE HAUNTED NORTH eine Band, oder ein Projekt? Schließlich stehst Du ja noch mit DAMIEN auf der Bühne, Jeff und John sind bei BLACK LABEL SOCIETY, und Sean hat bei CHARGER Verpflichtungen.

 

 

 

Randy: Das THE HAUNTED NORTH-Album \"Monster\", das am 1. Mai 2018 erscheint, ist zunächst mal ein Projekt. Sean und ich schreiben die Songs hauptsächlich, aber je nachdem, wo das Ganze stattfinden soll, können wir auch Live-Auftritte spielen. Den Gang auf die Bühne wollen wir auf jeden Fall in diesem Jahr noch schaffen!

 

 

 

Ich: Wann wurde die Idee zu THE HAUNTED NORTH geboren?

 

 

 

Randy: Ich wollte schon seit Jahren ein eigenes Projekt gründen. Ich habe mit Sean und JD vor etwa fünf Jahren schon mal zusammen gearbeitet, und eines Tages hat Sean mich so mir nichts, Dir nichts, angesprochen und gefragt, was ich davon halten würde, wenn ich mit ihm, JD und Jeff ein Album aufnehmen würde. Ich hab‘ mir dann gesagt, das wäre eine gute Gelegenheit, wieder reinzukommen. Mit ihnen zu arbeiten, war eine großartige Erfahrung.

 

 

 

Ich: Wie habt Ihr Vier Euch gefunden? Waren alle von Anfang an begeistert, oder musste einer überredet werden?

 

 

 

Randy: Zakk Wylde hatte2017 mit THE HENDRIX EXPERIENCE, OZZY OSBOURNE und ZAKK SABBATH zu tun. Sean rief mich im Januar 2017 an und fragte, was ich davon halten würde, wenn ich mit ihm, Jeff und JD eine Scheibe aufnehme, weil BLACK LABEL SOCIETY im Moment eine Auszeit hätte. Ich sagte: \"Klar, nichts lieber als das!\" Wir konnten das Ding nur aufnehmen, weil wir im Technologiezeitalter leben. Wir sind ja über den ganzen Kontinent verteilt. JD lebt in New Jersey, und Jeff in Long Island. Sean Francis hat die ganzen Songs geschrieben, und er lebt oben in Saskatoon, mitten in Kanada. Ich bin im letzten Sommer dahin gefahren und habe den Rest fertig geschrieben. Sonst komme ich aus der Gegend um Seattle. Angefangen haben wir eigentlich im Februar 2017. Sean hat mich besucht, und in vier Tagen hatten wir fast die Hälfte der Platte fertig. Dann haben wir uns alle in JDs Studio in New Jersey getroffen. Da wurden dann die Drums und die Basstracks aufgenommen. Die Gitarren haben wir in Kanada aufgenommen, und der grobe Gesang ist in Toledo, Ohio, entstanden, meinem alten Revier. Danach hieß es zurück ans Reißbrett für mich und Sean. Ich bin also im Sommer nach Saskatoon geflogen, und wir haben die restlichen Songs fertiggestellt. Die Chemie stimmt einfach bei Sean und mir, was das Schreiben angeht. Er hat oft richtig geile Riffs in petto, und ich fühle mich da dann rein und versuche, die richtigen Texte dazu zu finden. Die Zusammenarbeit war eine der einfachsten und produktivsten, die ich je in meiner Karriere gehabt habe. Als das Grundgerüst stand, haben wir weiter aufgenommen. Sean hat die Gitarrentracks grob in Kanada vorbereitet, und dazu habe ich dann Entwürfe für die Vocals als Orientierung für JD und Jeff beigesteuert. Die beiden haben dann die endgültigen Drum- und Basstracks fertiggestellt. Sean und ich haben dann letztendlich die restlichen Spuren in New Jersey komplettiert. Vom kreativen Standpunkt her war das ein beeindruckendes Jahr! JD hat bis auf zwei Songs dann auch alle gemixt, und das Mastering haben wir zusammen gemacht.

 

 

 

Ich: Das Debüt \"Monster\" wird über Kickstarter finanziert. Erfüllt die Crowdfunding-Aktion Eure Erwartungen?

 

 

 

Randy: Ja, total. Wir konnten das ganze Geld für das Mastering und die CD-Pressung aufbringen. Damit sind erst einmal alle Kosten gedeckt. Und das alles dank unserer Fans, die uns ihr Vertrauen im Voraus geschenkt haben, ohne dass wir ein fertiges Produkt hatten. Der Support ist der Wahnsinn.

 

 

 

Ich: In was für einem Format wird \"Monster\" ab dem 1. Mai erhältlich sein? CD, Vinyl, Download...?

 

 

 

Randy: Auf jeden Fall wirst Du das Album downloaden oder auf CD kaufen können. Ich bin mir zu 90% sicher, dass es auch eine Vinyl-Auflage geben wird, aber CD und Download auf alle Fälle.

 

 

 

Ich: Macht es aus Deiner Sicht im Spotify- und Download-Zeitalter noch Sinn, CDs herauszubringen?

 

 

 

Randy: Das Ganze ist jetzt halt modern. Aber wenn Du eine solide Fanbase aufgebaut hast, kannst Du die meisten Downloads und Verkäufe über Deine eigene Webseite abwickeln, und Spotify, ITunes und Amazon wären dann zusätzliche Einnahmequellen. Heutzutage brauchst Du eine ganze Menge an Management- und Buchhaltungsfähigkeiten. Wenn Du am Anfang stehst, reicht das Einkommen aus Drittanbieter-Downloadverkäufen kaum aus. Du musst wie ein Schießhund aufpassen und alles im Blick haben.

 

 

 

Ich: Ist das gute, alte Vinyl auch in den USA aus dem Underground an die Oberfläche zurückgekehrt?

 

 

 

Randy: Auf jeden Fall. Vinyl ist wieder überall, und an jeder Ecke schießen Läden aus dem Boden, die ausschließlich Schallplatten verkaufen. Das ist unglaublich!

 

 

 

Ich: Wenn jemand Euren Sound noch nicht gehört hat, wie würdest Du ihn beschreiben?

 

 

 

Randy: Wir haben einen bodenständigen Sound, der die Brücke zwischen klassischem Heavy Metal und Groove Metal schlägt. Unser Kram hat verdammt viel Groove und ist dabei Heavy, aber auch eingängig.

 

 

 

Ich: Welche Themen wird es in den Texten zu hören geben?

 

 

 

Rany: Die Songs sind ein ziemlicher Rundumschlag von der Entscheidung, wie man lebt und stirbt, über die Schwierigkeiten gegenseitiger Abhängigkeit bis zum Ausbruch aus Verpflichtungen. Das Album wird einen ziemlich melancholischen Touch haben, weil wir drei Verstorbene darin ehren. Dazu gehören ein Tribute an Layne Staley, meine erste große Liebe, die ich damals verloren habe, und wir interpretieren einen Song von Ruby Starr (mein Mentor) neu. Das fügt sich ganz wunderbar in das Konzept von THE HAUNTED NORTH ein, obwohl ich es dabei nicht drauf angelegt habe. Die Musik war im Entstehen begriffen, noch bevor wir uns auf einen Namen dafür geeinigt haben. Da passt alles wie der Arsch auf den Eimer.

 

 

 

Ich: Habt Ihr noch mehr Songs auf Lager, als Ihr veröffentlicht?

 

 

 

Randy: EINE MENGE.

 

 

 

Ich: Wird man \"Monster\" in Europa bekommen? Und wenn ja, über wen wird \"Monster\" vertrieben?

 

 

 

Randy: Daran arbeiten wir noch, das geht im März los. Ich habe keinen Zweifel, dass Du das Album in Europa bekommen wirst.

 

 

 

Ich: Sind Konzerte mit THE HAUNTED NORTH geplant?

 

 

 

Randy: Momentan sammle ich mich noch, aber Konzerte werden kommen. Ich würde wirklich gern auf einem der europäischen Festivals spielen.

 

 

 

Ich: Möchtest Du noch was sagen, das Du in einem Interview noch nie sagen durftest?

 

 

 

 

 

Randy: Ich habe Deutschland immer geliebt, seine Kultur, seine Sprache, seine Autos und den deutschen Metal! Ich hoffe, ich kann bald mal wieder nach Deutschland kommen!

 

 

 

 

Ich: Ich bedanke mich für das Interview und würde mich freuen, wenn Ihr nach Deutschland kommt. Alles Gute!

 

 

 

Randy: Dir auch. Vielen Dank!

 

 

Seite erstellt am 25.03.2018