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Artificial Agent - Prismatic

Artificial Agent - Prismatic

Band:

 

 

 

 

 

 

Vocals:

Derek Jendza 2010 – jetzt
Guitars: Mike Elgert 2010 – jetzt
Bass: Brad Jendza 2010 – jetzt
Drums: Karl Crafton 2010 – jetzt

 

 

https://www.hans-kleines-heavy-metal-eck.de/geheimtipps/artificial-agent/

Prismatic

 

01. Deny It – 3:26
02. Here Comes the Waves – 3:08
03. Crash Out – 2:33
04. Check the Mirror – 2:24
05. Sergeant Major – 3:00
06. Milk and Honey – 5:22
07. Running On Thieves – 3:55
08. Cortège – 0:27
09. Assassinate Me – 3:10
10. Die With Your Boots On – 3:51
11. Set Fire – 3:36
12. Enemy – 4:00
13. Slow – 3:50
14. Yell When You're Talking To Me – 3:11
15. Jet Elektro – 4:24

En lüttje Kiek op de ne’e Scheev.

 

Der neue Longplayer „Prismatic“ von Artificial Agent liegt mir jetzt endlich vor – und schon nach den ersten Sekunden ist klar, mit wem man es hier zu tun hat. Die Detroiter liefern auf ihrem mittlerweile siebten Studioalbum erneut genau den schweren, dreckigen Hardrock ab, den Fans der Band erwarten dürfen. Stilistisch bewegt sich das Quartett irgendwo dort, wo KISS nach Revenge 1992 aufgehört hat: fette Riffs, dunkler Groove und eine gehörige Portion Detroit-Attitüde.

 

Derek Jendzas Gesang erinnert stellenweise durchaus an Gene Simmons, ohne dabei jemals wie eine billige Kopie zu wirken. Vielmehr transportiert er diesen rotzigen, leicht bedrohlichen Charakter, der perfekt zum Sound der Band passt. Mike Elgerts Gitarrist, besitzt inzwischen echten Wiedererkennungswert. Sein druckvoller, rauer Ton hebt sich angenehm vom Einheitsbrei moderner Produktionen ab und verleiht Artificial Agent fast schon ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der heutigen Hardrock-Szene.

 

Mit Brad Jendza am Bass und Drummer Karl Crafton steht dahinter eine groovende Rhythmusmaschine, die die Songs massiv antreibt. Gerade die Rhythmussektion sorgt dafür, dass die Stücke Druck entwickeln.

 

Die insgesamt 15 Songs verlangen allerdings etwas Geduld. „Cortege“ fungiert dabei eher als Intro für „Assassinate Me“ als als eigenständiger Track. Überhaupt ist das Album kein Werk, das sofort mit eingängigen Refrains um sich wirft. Stattdessen entfalten sich die Songs erst nach mehreren Durchläufen richtig – genau darin liegt aber auch die Stärken von „Prismatic“. Mit jedem Hören entdeckt man neue Details, kleine Hooklines und raffinierte Gitarrenmomente.

 

Artificial Agent wurden 2010 in Detroit gegründet und haben sich mit ihrem DIY-Ansatz sowie energiegeladenen Liveshows einen Namen gemacht. Die Band stand bereits mit Größen wie Alice Cooper, Ace Frehley, Steel Panther und Poison auf der Bühne. Besonders ihre Mischung aus klassischem Hardrock, Glam-Einflüssen und modernem Heavy Rock macht die Band interessant.

 

Fazit: Artificial Agent liefern keinen schnell konsumierbaren Hit-Baukasten, sondern ein ehrliches, riffbetontes Hardrock-Album mit Charakter, Ecken und Kanten. Wer auf schweren Detroit-Sound, massive Gitarren und düstere Rock’n’Roll-Vibes steht, sollte hier definitiv mehrere Durchläufe investieren.

 

 

Mehr Infos und weitere Details über Artificial Agent findet ihr auch auf: Hans kleines Heavy Metal Eck

 

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